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Gefahren im Homeoffice: Fallstricke und Risiken bei der Arbeit von zu Hause

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Seit knapp einem Jahr ist das Homeoffice f√ľr die meisten Arbeitnehmer keine Ausnahme mehr, sondern Alltag. Das Arbeiten in den eigenen vier W√§nden erm√∂glicht neue Freiheiten. Es gibt aber auch einige Risiken, die Angestellte nicht untersch√§tzen sollten, warnen die VGH Versicherungen.

Das Homeoffice schafft Freiräume und Flexibilität. Angestellte können so besser den Spagat zwischen Familie, Beruf und Freizeit meistern. Gleich mehrere Studien zeigen: Im Homeoffice arbeiten die Mitarbeiter sogar mehr und effektiver. Die aktuell verbreitete Homeoffice-Praxis offenbart aber auch einige Risiken.

Einsamkeit und √úberlastung

Neben der gewonnenen Flexibilit√§t kann das Arbeiten im Homeoffice auch belasten. Oft fehlt den Angestellten das soziale Miteinander. Weil Gespr√§che und Meetings nur per Telefon oder √ľber Videokonferenzen erfolgen, bleiben sie meist auf berufliche Anliegen beschr√§nkt. F√ľr den Austausch auf pers√∂nlicher Ebene bleibt kaum mehr Raum. Die Folge kann Einsamkeit sein, die sich schnell auch in Depressionen √§u√üert. Arbeitnehmer sollten deshalb versuchen, Gespr√§chen am Telefon oder im digitalen Raum Bedeutung zuzuschreiben und pers√∂nliche Themen regelm√§√üig in den Arbeitsalltag einflie√üen zu lassen. Andere k√∂nnen sich kaum noch von der Arbeit losrei√üen oder f√ľhlen sich mit ihren Aufgaben allein gelassen und √ľberfordert. Auch dies kann sich negativ auf die seelische Gesundheit auswirken. "Psychische Beeintr√§chtigungen sind nicht zu untersch√§tzen. Mittlerweile sind sie weitaus h√§ufiger der Ausl√∂ser f√ľr eine anhaltende Berufsunf√§higkeit als k√∂rperliche Beschwerden", sagt Philip Pappermann, Inhaber der VGH-Agentur in Wennigsen.

Sch√§den an der Arbeitsausr√ľstung im Homeoffice

Das berufliche Leben hat sich weitestgehend von den B√ľros in die Wohnungen verlagert. In den eigenen vier W√§nden, in denen auch der Familienalltag mit Kindern stattfindet, kann aber schon eine kleine Unaufmerksamkeit dazu f√ľhren, dass die Arbeitsausr√ľstung Schaden nimmt: Das Firmenhandy f√§llt aus der Hand oder der Arbeitslaptop wird am Kabel vom K√ľchentisch gerissen. Doch wer steht f√ľr diesen Schaden ein? Die gute Nachricht: In den meisten F√§llen muss, wie im B√ľro, der Arbeitgeber f√ľr Sch√§den an der Arbeitsausr√ľstung aufkommen.

Cyberkriminalität

Das Arbeiten von zu Hause bietet zugleich eine breite Angriffsfl√§che f√ľr Cyberkriminalit√§t. Insbesondere dort, wo die Grenzen zwischen beruflicher und privater Nutzung verschwimmen. Cyberkriminelle kennen die Schwachstellen genau und nutzen die neue Normalit√§t der Arbeit r√ľcksichtslos aus. Wenn sich Mitarbeiter beispielsweise von ihrem privaten Ger√§t ins Firmennetzwerk einw√§hlen, sind die Sicherheitsl√ľcken meist gr√∂√üer. Auch Updates m√ľssen im Homeoffice oft in Eigenverantwortung installiert werden. Falls nun auch noch private Mails ge√∂ffnet und bearbeitet werden, haben Cyberkriminelle leichtes Spiel. Denn viele Angriffe werden in Phishing-Mails getarnt, die der aktuellen Situation angepasst sind. Besonders verbreitet ist die "Fake President"-Masche, auch "CEO-Fraud" genannt. Bei dieser Methode geben sich die Betr√ľger als F√ľhrungspersonen des Unternehmens aus und versuchen, Mitarbeiter durch das Ausnutzen ihrer Autorit√§t aufzufordern, sensible Daten herauszugeben oder Geld auf die Konten der Betr√ľger zu √ľberweisen. Bei der Arbeit in den eigenen vier W√§nden ist also besondere Vorsicht geboten.

Unfälle in den eigenen vier Wänden

Sollten sich Arbeitnehmer w√§hrend der Arbeit zu Hause verletzen, sind sie nach wie vor gesetzlich unfallversichert. Die gesetzliche Unfallversicherung greift aber nur, wenn sich Betroffene in unmittelbarem Zusammenhang mit ihrer beruflichen T√§tigkeit verletzen. Der Gang zur Toilette z√§hlte in der Vergangenheit bereits nicht mehr dazu. Die Grenzen sind jedoch flie√üend und durch die zust√§ndigen Stellen noch nicht abschlie√üend gekl√§rt. Wer h√§ufiger von zu Hause aus arbeitet, sollte daher √ľber eine private Unfallversicherung nachdenken. Diese sch√ľtzt bei allen Unf√§llen, die im privaten wie im beruflichen Leben passieren.

"F√ľr einen optimalen Schutz im Homeoffice", so Stefan Harste, VGH Vertretung Barsinghausen, "Ist immer die individuelle Lebenssituation des Arbeitnehmers entscheidend". Kundenberater der VGH helfen mit Erfahrung und Fachwissen, den pers√∂nlichen Versicherungsbedarf zu ermitteln.

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