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Starkregen verzögert Erntezeit

Symbolfoto. Der Startregen setzt den Landwirten zu - Die Erntezeit muss sich so lange verzögern, bis das Wasser versickert ist.

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Wennigsen / Region

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Der gestrige Starkregen sorgte auch bei den Landwirten für Ärger. Eckhard Rogge, Bezirksverbandsvorsitzender des Landvolks, erklärte: "Das Weizenkorn, welches voll mit Mehl ist, ist durch die Wassermassen aufgeweicht. Wir müssen jetzt warten, bis nur noch 14 Prozent Wasser im Korn sind. Derzeit befinden sich schätzungsweise 40 bis 50 Prozent Wasser im Korn. Unter den momentanen Zuständen ist der Weizen noch nicht erntbar und lagerfähig." Die Landwirte müssen nun auf gutes Wetter hoffen. Das bedeutet viel Sonne, warme Temperaturen und Wind.
Doch mit noch einer Schwierigkeit haben die Landwirte zu kämpfen. "Der Boden ist aufgeweicht. Das Wasser muss zunächst versickern oder verdunsten. So lange kann die Erde unsere Maschinen nicht tragen", so Rogge. Es könne sonst zu Strukturschäden kommen. Diese Schäden würden den Landwirten noch Jahre später Probleme bereiten.

Trotz allem ist der Bezirksverbandsvorsitzende des Landvolks aber optimistisch: "Wir haben erst Juli. Zu dieser Zeit würde die Weizenernte beginnen. Ich bin daher guter Hoffnungen, dass wenn der Juli noch einmal warm wird, wir in dieser Saison noch gut ernten können."

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