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Supermarkt in Völksen – Bürgermeister Springfeld bezieht Stellung

Bürgermeister Christian Springfeld.

Springe. „Ich begrüße das positive Votum des Ortsrates Völksen zum Einstieg in die Planungen für einen neuen Supermarkt im Stiege ausdrücklich. Es war gut, dass viel und lange debattiert wurde, aber irgendwann muss auch mal entschieden werden“, so Bürgermeister Christian Springfeld.

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„Ich halte einen „Vollsortimenter“ mit 800 m² Verkaufsfläche für einen Ort mit knapp 3.400 Einwohnern für absolut angemessen. Ein Markt dieser Größenordnung lässt sich im Ortskern auf absehbare Zeit nicht realisieren. Das haben viele Jahre der vergeblichen Suche gezeigt. Aber auch die Menschen nördlich der B 217 direkt in der Nähe des geplanten Supermarktstandortes, die den neuen Markt dort sogar zu Fuß oder mit dem Fahrrad gut erreichen können, wohnen in Völksen. Das kann ein Supermarkt werden, wie sich ihn viele andere Orte sehnlich wünschen. Den gesamten Einkauf vor Ort erledigen zu können, ohne für einzelne Produkte in benachbarte Orte fahren zu müssen ist das, was als deutlicher Wunsch von vielen Menschen aus Völksen auch an mich herangetragen wird. Die Entscheidung von EDEKA, dem Standort Völksen treu zu bleiben und dort erheblich zu investieren ist erfreulich, während sich andernorts Nahversorger zurückziehen. Natürlich wäre ein noch zentralerer Standort schöner, den gibt es aber in dieser Größenordnung nicht, wie auch jetzt wieder deutlich wurde.

Das Engagement der Interessengemeinschaft, eine Nahversorgung direkt im Ortskern zu etablieren begrüße ich ebenso, auch wenn es bisher – wie die Bemühungen von zahlreichen Projektentwicklern vorher - ohne konkretes Ergebnis geblieben ist. Dieses Engagement ist entgegen anders lautender Behauptungen nicht verloren – im Gegenteil. 3.400 Einwohner und eine hervorragende Wachstumsperspektive bergen die realistische Chance, auch einen kleinen Nahversorger – etwa einen Dorfladen – Ortskern zu etablieren. Die Masse wird sicher mit dem Auto zum Supermarkt fahren, selbst viele die in der Nachbarschaft wohnen. Es bringt nichts, vor dieser Realität die Augen zu verschließen. Wenn aber genügend Menschen aus Völksen ein kleines aber feines, für einige fußläufig oder mit dem Fahrrad besser erreichbares Angebot im Ortskern zu schätzen wissen, wird sich auch dort etwas entwickeln lassen. Im Übrigen ist der Ortskern mit Bäckerei, Fleischerei, Hofladen, Post und anderen Angeboten schon jetzt nicht unattraktiv. Statt für die Taube auf dem Dach hat sich der Ortsrat Völksen für den Spatz in der Hand entschieden. Ich kann das nachvollziehen, es ist ein guter Spatz.“

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