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Wohnprojekt Springe: „Zusammen sind wir weniger allein“

Zahlreiche Interessenten verschafften sich in konstruktiven Gesprächen einen Überblick zum aktuellen Stand zu verschaffen. Axel Kemper (rechts) klärte anhand der Grafiken Fragen zum Wohnprojekt.

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Springe.

Henning Scherf, ehemaliger Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen, ist nicht nur eine Leitfigur unserer Gesellschaft, nein er ist auch Vorbild für die Verantwortlichen des Wohnprojekts Springe. Henning Scherf lebt mit seiner Frau in einer Senioren-Wohngemeinschaft in der Bremer Innenstadt, die er 1987 mit zehn Freunden gegründet hat. Er wirbt für diese Art des Zusammenlebens und empfiehlt sie als Chance für die alternde Gesellschaft.

„Wenn Sie Familie haben oder allein sind, es lieben, in der Natur zu leben und dennoch nahe an der Großstadt, gute Nahversorgung und Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmittel favorisieren, im Berufsleben stehen oder den Ruhestand genießen, schon einmal überlegt haben, in einem gemeinschaftlichen Wohnprojekt zu leben, dann könnte das Wohnprojekt Springe für SIE von großem Interesse sein“. So werben die Verantwortlichen des Wohnprojekts Springe auf ihrer Homepage. Axel und Margarete Kemper sind nur zwei vom Team, die sich mit mehreren Interessenten 2015 fanden, um für sich und viele andere einen gemeinsamen Neuanfang in einer Seniorenresidenz zu verwirklichen.

An jedem zweiten Donnerstag im Monat treffen sie sich um 20 Uhr zum Informationsstammtisch Gemeinschaftliches Wohnen „Weißer Brink mit Perspektive“ im Restaurant „Carpaccio“, Springe, Am Markt 6. Immer wieder verschaffen sich viele Interessenten sich in konstruktiven Gesprächen einen Überblick zum aktuellen Stand. Durch Werbung auf der eigenen Homepage, in den Medien oder durch Veranstaltungen am „Tag der Vereine“ und auf dem Töpfermarkt wird für ein neues Zusammenleben geworben.

Vorher haben sich die Initiatoren informiert: Gemeinsam, (unter anderem ein Pastor, ein Arzt, ein IT- Ingenieur, ein Musiklehrer und ein Haustechniker) besuchten sie Projekte wie in Lüneburg oder Wennigsen, um sich vor Ort einen ersten Eindruck zu verschaffen. Um das Ganze noch professioneller abzusichern, beauftragten sie die Beratungsfirma „Plan B“, die nicht nur durch ihr Know-how glänzt, sondern auch das Projekt über die gesamte Vorlaufzeit moderieren wird.

Das gemeinschaftliche Projekt plant den Bau von 15 Eigentumswohnungen am „Weißen Brink“, Ecke Kurzer Ging 140 in Springe. 43 Prozent der Belegungen sind schon vergeben. Zu der eigenen Wohnung wird es einen Gemeinschaftsraum für gemeinsame Aktivitäten geben. Werkstatt und Fahrradraum sowie Teilnahme am Carsharing stehen ganz oben auf der Agenda. Voraussichtlich im Frühjahr 2018 werden auf dem Grundstück der Petrus Gemeinde in Springe die Bauarbeiten beginnen.


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