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Pfingstwanderung für Frieden und Abrüstung

Symbolfoto Lichter Quelle:bhupendrasingh

Symbolfoto Lichter Quelle:bhupendrasingh

Völksen.

Die Friedensinitiative Völksen ruft gemeinsam mit der Partei DIELINKE und den Reiterinnen und Reitern für den Frieden (natürlich unter Beachtung der Corona-Regeln) auch dieses Jahr wieder zu einer Pfingstwanderung für Frieden und Abrüstung auf. Am Pfingstsamstag, den 30. Mai, startet um 10 Uhr die politische Wanderung mit einer Kundgebung auf dem Marktplatz in Springe. Dann geht es über Alvesrode nach Völksen zum Bahnhof. Die Bundestagsabgeordnete Jutta Krellmann wird auch dieses Jahr wieder dabei sein.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Wanderung stehen die Erhöhungen der Rüstungsaufgaben und der Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland.

Investieren in Frieden und Gerechtigkeit

– nicht in Waffen und Kriege

 Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart. Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe. Auch sicherheitspolitisch bringen die zusätzlichen Unsummen nichts. Stattdessen brauchen wir mehr Mittel für Konfliktprävention als Hauptziel der Außen- und Entwicklungspolitik. Militär löst keine Probleme. Schluss damit. Eine andere Politik muss her. Damit wollen wir anfangen: Militärische Aufrüstung stoppen, Spannungen abbauen, gegenseitiges Vertrauen aufbauen, Perspektiven für Entwicklung und soziale Sicherheit schaffen, Entspannungspolitik auch mit Russland, verhandeln und abrüsten. Diese Einsichten werden wir überall in unserer Gesellschaft verbreiten. Damit wollen wir helfen, einen neuen Kalten Krieg abzuwenden.

Wir fordern:

  • Militärische Aufrüstung stoppen,
  • den militärischen Rückzug aus allen Kriegs- und Krisengebieten,
  • den Abzug aller Atombomben aus Deutschland, Unterstützung des UN-Atomverbotsvertrags durch Deutschland.

Der Deutsche Bundestag hat die Bundesregierung am 26. März 2010 eindeutig aufgefordert, sich gegenüber den USA mit Nachdruck für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen. Das ist bis heute nicht geschehen! Dabei spricht sich regelmäßig eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung für den Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel aus. In Büchel in der Eifel sind weiterhin 20 US-Atombomben des Typs B-61 stationiert, die im Rahmen der Nuklearen Teilhabe in der NATO von deutschen Soldaten in deutschen Flugzeugen ins Ziel geflogen werden sollen. Die Verteidigungsministerin will dafür sogar noch neue Flugzeuge beschaffen. Diese Bomben verfügen über die bis zu 13-fache Zerstörungskraft der Hiroshima-Bombe.


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