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RegioBus: Neubau in Eldagsen gestorben?

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Eldagsen.

Die Planungen fĂŒr den Neubau des regiobus-Betriebes in Eldagsen/Springe kommen noch einmal grundlegend auf den PrĂŒfstand. Dies hat die GeschĂ€ftsfĂŒhrung des Unternehmens entschieden, nachdem der Antrag auf Förderung des Projektes seitens der LNVG (Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen) abgelehnt worden ist.

Zur Erinnerung: Weihnachten 2014 waren bei einem Brand 23 Busse sowie große Teile des BetriebsgebĂ€udes zerstört worden. Ende 2015 bzw. Anfang 2016 wurde die Entscheidung getroffen, den Betriebshof wieder an gleicher Stelle neu zu errichten. Eine wesentliche PrĂ€misse dieser Entscheidung war allerdings eine anteilige Förderung der geplanten Investitionen durch die LNVG.

„Neben dem ablehnenden Bescheid gibt es mittlerweile weitere Erkenntnisse, die von uns und den Gremien des Unternehmens neu bewertet werden mĂŒssen“, erklĂ€rt regiobus-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Elke van Zadel. „Wir wollen zukĂŒnftig verstĂ€rkt auf E-MobilitĂ€t setzen. Damit spielt auch der Standort des neuen Betriebshofes eine große Rolle. Geeignete Linien sollten angesichts der umweltpolitischen Dimension nach Möglichkeit elektrisch betrieben werden. Dazu braucht man eine Infra- bzw. Ladestruktur, die sich in der NĂ€he des Einsatzortes befindet.“

Gleichzeitig werden sich durch die momentan laufende Überplanung des Liniennetzes Verschiebungen bzw. andere Schwerpunkte innerhalb des Bedienungsgebietes der regiobus ergeben. Die Randlage des Betriebshofes Eldagsen im sĂŒdlichsten Bereich der Region ist dabei eher ungĂŒnstig.

„Aus den genannten GrĂŒnden ergibt sich eine im Vergleich zu 2016 signifikant andere Ausgangslage, so dass es unternehmerisch geboten ist, die jetzt entstandenen Fakten eingehend zu prĂŒfen sowie die gegebenenfalls zur VerfĂŒgung stehenden Alternativen im Aufsichtsrat zu diskutieren und neu zu entscheiden. Denn der aktuelle Wirtschaftsplan der regiobus geht von der GewĂ€hrung der beantragten Landesförderung aus. Da dieses Geld nun nicht kommt, mĂŒssen die fĂŒr den Neubau relevanten Finanzentscheidungen neu getroffen werden “, so regiobus-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Regina Oelfke.

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