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Johanniter aus Ronnenberg unterstützen im Katastrophengebiet

Quelle: Johanniter

Ronnenberg. 17 freiwillige Helfer vom Ronnenberger Johanniter-Ortsverband Deister starteten am heutigen Freitagmorgen, 30. Juli 2021, in den vom Hochwasser besonders betroffenen Kreis Ahrweiler. Die Frauen und Männer gehören zu einem Kontingent aus 79 ehrenamtlichen Einsatzkräften sowie 26 Fahrzeugen, dass der Regionalverband Niedersachsen Mitte nach Rheinland-Pfalz entsendet. Gemeinsam mit dem OV Deister übernehmen auch Johanniter aus Wunstorf und Langenhagen am Freitagabend ihre Aufgaben im Einsatzgebiet. Wichtigster Auftrag ist die Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung sowohl der Menschen aus Bad Neuenahr-Ahrweiler als auch der zahlreichen Helfenden vor Ort. Für die Ronnenberger Johanniter ist das der erste Großeinsatz in Folge einer Naturkatastrophe seit Gründung des Ortsverbands vor 20 Jahren.

Die Leitung des Teilverbands übernimmt die Wennigserin Lena Köhne vom Leitungsteam des Sondereinsatzteams (Studentin; mitten in der Prüfungsphase). Vor Ort leitet sie das Ronnenberger Team gemeinsam mit ihrem Kollegen Niklas Tracht (frisch gebackener Notfallsanitäter, der sein Abschlusszertifikat am 15. Juli bekam; am Tag nach der Flut im Ahrtal).

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Katastrophen- und Bevölkerungsschutz sind seit jeher auch Schwerpunkte in der Ausbildung der Ronnenberger Johanniter. Zuletzt organisierte der Sondereinsatzdienst des Ortsverbands am 19. Juli eine Ganztagesübung; nur wenige Tage nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands. Das Training war bereits seit Wochen geplant – und stand doch ganz im Zeichen der Katastrophe. Wichtigster Punkt an diesem Tag: Suchen und Finden vermisster Personen. Mehrere Stunden waren die Freiwilligen im Wennigser Gebiet des Deister unterwegs; zwischen dem Parkplatz Waldkater und der Schutzhütte am Eltendenkmal. Sie bargen und versorgten unter anderem einen „schwer verletzten Mountainbiker“. Die Einsatzgruppen trafen unterwegs auch neugierige Wanderer. Aufgeklärt über den Übungsstatus des Geschehens, dankten viele Deister-Besucher spontan den Ehrenamtlichen für ihr Engagement.

Seit den schweren Unwettern unterstützen unter anderem die Johanniter vom Landesverband in NRW mit hunderten Einsatzkräften vor Ort. Zudem sind Einsatzgruppen aller Johanniter-Landesverbände in den Hochwassergebieten unterwegs. Der Landesverband Niedersachsen/Bremen konzentriert sich auf den Kreis Ahrweiler und hat ein rotierendes System geschaffen, um Belastungen für Mensch und Material in Grenzen zu halten. Unfallhilfsstellen und große Behandlungsplätze in Bad Neuenahr-Ahrweiler schließen Versorgungslücken. Diese Notversorgung geht bis auf Weiteres weiter. Und dabei wechseln sich die niedersächsischen Johanniter-Verbände gegenseitig ab. Die 18 Ehrenamtlichen vom Ortsverband Deister lösen am heutigen Freitag gemeinsam mit den Freiwilligen aus Wunstorf und Langenhagen ein Kontingent des Regionalverbands Weser-Ems ab. Sie werden am kommenden Montag, 2. August, zurückkehren. Möglich ist dieser Einsatz auch durch Arbeitgeber und Hochschulen, die Angestellte und Studierende unter den Ronnenberger Johannitern für ihren Einsatz freistellen.

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