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Bürgermeisterkandidat setzt sich für Betroffene ein

Roman Dobberstein und die Anwohnerin Nadine Wenzel auf dem Arnumer Feldweg. Foto: Privat

Pattensen.

Der designierte Bürgermeisterkandidat der CDU Pattensen, Roman Dobberstein, hat mit betroffenen Anliegern des dritten Bauabschnitts im Baugebiet Pattensen-Mitte Nord gesprochen.

Bauherrin Nadine Wenzel beklagt den Fahrzeugverkehr auf der Verlängerung des Arnumer Feldweges: „Hier fahren zum Teil LKWs rein und die merken erst an der Absperrung, dass es nicht weitergeht. Am Straßeneingang aufgestellte Hindernisse werden einfach umfahren oder zur Seite geschoben.“ Dirk Neudorf stört sich am Zustand der nicht fertiggestellten Grünanlagen: „Die Brachflächen werden allgemein als Hundeklo und Schuttabladeflächen missbraucht. Das ist inzwischen ein Dauerzustand!“ Die Betroffenen haben bereits für die noch ausstehenden Arbeiten an Wegen und Grünflächen bezahlt. Das Geld liegt gegenwärtig auf sogenannten Notaranderkonten. Doch seit einiger Zeit geht es nicht weiter. Grund dafür ist ein Rechtsstreit zwischen der Stadt Pattensen und der Werretal Urbanisations GmbH, die mit der Erschließung des Baugebiets beauftragt war. „Es ist doch keine Lösung für die Betroffenen, auf eine rechtskräftige gerichtliche Entscheidung zu warten“, erklärt Roman Dobberstein. Die Fronten sind aktuell offenbar so verhärtet, dass im Falle einer gerichtlichen Niederlage damit gerechnet werden muss, dass die unterlegene Partei Rechtsmittel einlegt. „Das bedeutet für die Betroffenen im schlimmsten Fall noch jahrelanges Warten“, so Dobberstein, „bis dahin könnten die ersten Familien schon wieder ausgezogen sein. Wir müssen eine Lösung im Sinne der Betroffenen finden! Es führt kein Weg daran vorbei, dass sich Stadtverwaltung und Werretal wieder an den Verhandlungstisch setzen.“ Dobberstein hat zugesagt, sich dafür einzusetzen, dass der dritte Bauabschnitt endlich komplett fertiggestellt wird. „Das Baugebiet befindet sich am Ortseingang von Pattensen. Das muss ein Aushängeschild für Pattensen sein. Aktuell ist es das leider nicht!“, beschreibt Dobberstein die Situation.

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