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Feuerwehr übt Rückwärtsfahren mit Einweiser

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Laatzen.

Gemäß Straßenverkehrsordnung muss sich, "wer ein Fahrzeug führt, beim Rückwärtsfahren so verhalten, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist; erforderlichenfalls muss man sich einweisen lassen.“ Genau diese Einweisung durch Feuerwehrangehörige übte kürzlich die Ortsfeuerwehr Laatzen im Rahmen ihres wöchentlichen Übungsdienstes mit drei Fahrzeugen auf einem großen Parkplatz.

Feuerwehrfahrzeuge sind besonders lang und breit und verfügen über keinen Rückspiegel, der mittig nach hinten gerichtet ist. Der Fahrer muss sich also vollständig auf seine beiden Außenspiegel verlassen. Gerade beim Rückwärtsfahren ist daher ein Einweiser erforderlich. Das A und O bei der Einweisung sind die Handzeichen, denn eine sprachliche Verständigung ist bei den sehr lauten Fahrzeuggeräuschen nicht möglich. Vor dem praktischen Übungen erklärte daher Gruppenführer Christian Peters, selbst langjähriger Berufskraftfahrer, die Handzeichen. Der Einweiser muss also nicht nur den Bereich hinter dem Fahrzeug "im Auge haben" sondern auch die richtigen Anweisungen per Zeichensprache übermitteln.  Mit Pylonen bauten die drei Gruppen mehrere verschiedene Parcours auf, danach übten die Teilnehmer umschichtig das Rückwärtsfahren und das Einweisen. Anfangs fielen einige der Hütchen noch um, da die Kurven zu eng gefahren wurden. Nach mehreren Fahrten klappte das Rückwärtsfahren mit Einweiser aber immer besser. Exakt bis an den Bordstein wurde das große Löschfahrzeug schließlich gefahren. "Und am Ende kippte auch keine der aufgestellten Verkehrsleitkegel mehr um", freute sich Ausbilder Peters.

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