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Tourist Office seit Wochen geschlossen - jetzt diskutieren die Politiker über finanzielle Hilfe

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Barsinghausen.

Zum 1. September hat der Verein Tourismus das Tourist Office in der Osterstraße schließen müssen, weil er nicht genug Geld für Personal hatte (CON berichtete). Ein Antrag auf finanzielle Unterstützung in Höhe von 30.000 Euro pro Jahr wurde in der Sitzung des Finanzausschusses am 22. August auf die nächste Sitzung am 17. Oktober verschoben (CON berichtete). Zu spät für den Vereinsvorsitzenden Rainer Krabbe. „Der Vertrag mit dem festangestellten Mitarbeiter ist Ende August ausgelaufen und der Praktikant stand nur noch bis Ende September zur Verfügung. Auch die ehrenamtliche Mitarbeiterin fällt aus privaten Gründen aus. Die anfallende Arbeit kann ich nicht alleine bewältigen“, teilte Krabbe mit. Deshalb hatte er das Tourist Office geschlossen. Zwar werden die Mails ins Rathaus umgeleitet, Telefonanrufe laufen jedoch ins Leere.

Krabbe macht die Vertreter von SPD, FDP, Grüne und AfB im Finanzausschuss für die Misere verantwortlich, weil diese in der August-Sitzung nicht über den vom Tourismusverein beantragten Zuschuss abstimmen wollten, sondern die Entscheidung auf Mitte Oktober verschoben hatten.

Am kommenden Dienstag, 17. Oktober, um 18 Uhr beginnt die Sitzung des Finanzausschusses in der Aula der Goetheschule KGS, Goethestraße 29 in Barsinghausen. Dann steht das Thema „Antrag des Tourismusvereins Barsinghausen e.V. auf Bezuschussung für die Aufrechterhaltung des Tourismusbüros in den Jahren 2017 bis 2019“ wieder auf der Tagesordnung. Die Beschlussvorlage und der Antrag des Tourismusvereins stehen zum Download unter diesem Text bereit.