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Bürger trifft Bauer zum dritten Mal in Gestorf

Bauern auf Sternfahrt zur Großdemonstration in Hannover am 22. Oktober 2019.

Gestorf/Springe.

Die Gestorfer Landwirte setzen ihre Dialog-Veranstaltungsreihe fort: Am 28. Januar können sich Bürger über die Hintergründe der Bauernproteste informieren und ihrerseits mitteilen, welche Veränderungen sie von den Landwirten erwarten.

Was ist mit den Bauern los? Grüne Kreuze auf den Feldern, Treckerkolonnen in der Stadt: Protest gegen Naturschutz oder was steckt  dahinter?

"Wie dürfen wir Sie satt machen? Was sollen wir anders machen? Das würden wir gerne von Ihnen wissen. Denn Sie sind unsere Kunden. Für Sie tun wir alles. Nicht aber für manch lauten Naturschutzverband, dem es letztlich niemals reicht," so die einladenden Bauern.  Sie plädieren für eine gemeinsame Suche nach Lösungen für zahlreiche Zielkonflikte zwischen der Erzeugung bezahlbarer Nahrung und optimalem Natur-, Arten- und Tierschutz: "Seien Sie unser Gesprächspartner!" am Dienstag, den 28. Januar um 19 Uhr im Landgasthaus Zum Weißen Ross, In der Welle 21, im Springer Ortsteil Gestorf.

Es sei viel passiert seit den Feldrundfahrten Anfang Juli 2019, bei denen 50 Mitbürger viel Neues über Pflanzenschutz, Bodenleben und Erdbeeranbau erfuhren: "Wir waren danach mit der Ernte von Raps, Getreide, Kartoffeln und Zuckerrüben und der neuen Aussaat beschäftigt. Währenddessen beschloss die Politik das  Agrarpaket  mit  Einschränkungen bei  Pflanzenschutz und Maßnahmen für Insektenschutz. Das führte zu Unmut: Naturschützern war es nicht scharf genug, uns Bauern zu praxisfern, nicht zielführend und vor allem viel zu einseitig. Das Fass lief über mit der Düngeverordnung und den „Roten Gebieten“." Insbesondere junge Landwirte  fürchten nun um die Zukunft ihrer Höfe und organisieren seitdem Protestaktionen. " Was halten Sie davon? Sagen Sie es uns. Wir würden es wirklich gerne wissen. Und wenn Sie etwas wissen wollen fragen Sie uns einfach, " heißt es abschließend.


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