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Laatzen bekommt hohe Förderung für die Feuerwache Gleidingen- Rethen

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Gleidingen/Rethen/Laatzen/Region.

Das Niedersächsische Innenministerium hat 10,65 Millionen Euro für den Erhalt und die Verbesserung des Brandschutzes in den Kommunen bewilligt. Laatzen erhält daraus eine Förderung für den Bau des Feuerwehrhauses Gleidingen- Rethen.

„Fast 25 Jahre wurden vom Land keine Ausgaben für besondere Aufgaben getätigt. Mit diesem sehr sinnvoll angelegten Geld wollen wir die ehrenamtlich getragenen Strukturen der niedersächsischen Feuerwehr stärken“, sagt Innenminister Boris Pistorius und überreicht einen Scheck über 1,65 Millionen Euro an Bürgermeister Jürgen Köhne. Diese Bedarfszuweisung hilft der Stadt sehr die Kosten für die neue Feuerwehrwache Gleidingen- Rethen zu tragen. Rund 5,85 Millionen Euro kostet das neue Gerätehaus, welches die Ortswehren Gleidingen und Rethen gemeinsam nutzen werden. Die alten Gerätehäuser platzen aus allen Nähten und sind auch nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik.

Für die Scheckübergabe wurde die Baustelle des neuen Gerätehauses in Rethen gewählt. Dieses soll noch im Juli fertig gestellt und dann im August feierlich eröffnet werden. Acht Fahrzeugstellplätze wird die Halle fassen, genauso wie Räumlichkeiten für Büros, den Musikzug, Jugendfeuerwehr und den Bereitschaftsraum.

Jürgen Köhne freut sich über die Hilfe des Landes, aber er sieht noch viel Förderbedarf: „Die öffentliche Infrastruktur muss einfach verbessert werden. Ich bedanke mich beim Land Niedersachsen für diese Zuweisung, nur mit dieser Unterstützung können wir unverzichtbare Projekte wie diese und auch im Kita- und Schulbereich schultern.“

Doch wo Neues entsteht, muss Altes weichen. Der Ortsbrandmeister von Rethen, Denis Schröder, wird sein altes Gerätehaus vermissen, auch wenn er sich auf die neue Wache freut: “Wir werden wohl einen kleinen Trauermarsch machen, der Weg ist ja nicht weit. Doch wenn ich jetzt den Platz hier sehe, merkt man erst, auf wieviel wir verzichten mussten.“ Auch André Oestreich, stellvertretender Ortsbrandmeister von Gleidingen, freut sich über den vielen Platz und die „neuen alten“ Kollegen aus Rethen. „Wir sind ja komplett raus aus dem Ort, aber das wird auch alles funktionieren. Für Gleidingen sind die Reaktionszeiten der Feuerwehr auch weiterhin gegeben.“


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