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Energieberatung bei Uwe Lampe zuhause

v.l.: Energieberater Sebastian Schmidt, stellv. Ortsb√ľrgermeister Uwe Lampe, von den Stadtwerken Boris Schwitalski, Julia Michalczyk Klimaschutz Agentur, Katrin H√§rtel Klimaschutzmanagerin Springe, J√∂rg Klostermann, Fachbereichsleiter Bau

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Springe.

Klimaschutz f√§ngt zuhause in den eigenen vier W√§nden an. Daher bietet die Klimaschutzagentur der Region Hannover kostenlose Beratungstermine an. Der stellvertretende Ortsb√ľrgermeister Uwe Lampe hat diesen Service f√ľr sein Haus in Anspruch genommen, um auf das Projekt ‚ÄěSpringe in die Zukunft‚Äú aufmerksam zu machen.

‚ÄěDer Rollladenkasten in der Wand h√∂rt sich hohl an‚Äú, bemerkt Boris Schwitalsky, Quartiersmanager der Stadtwerke. Er klopft weiter die Wand im Wohnzimmer ab, bis er zu den Fenstern kommt. ‚ÄěDie sind ja neu, aber es gibt eine Kleinigkeit, die finde ich ganz oft. Hier ist der Rahmen der Scheiben aus Aluminium. Aluminium leitet W√§rme sehr gut, optimaler w√§re tats√§chlich Plastik. Wir sprechen da von einer warmen Kante." Und um Optimierung geht es bei der Energieberatung. Das Haus von Uwe Lampe ist mit dem Baujahr 2000 noch relativ neu, aber es findet sich immer etwas, das verbessert werden kann.

Energieberater Sebastian Schmidt hat den Pr√ľfbogen vor sich auf dem Tisch liegen und bewertet die einzelnen Kategorien. Es l√§uft ganz einfach nach dem Ampel- Prinzip: gr√ľn ist gut, rot ist schlecht. Beim Gas- Check landen Lampes vier W√§nde in der gelben Kategorie. ‚ÄěHier haben wir errechnet, dass der Verbrauch etwa bei 104 Kilowattstunden pro Quadratmeter pro Jahr liegt. Das ist f√ľr das Alter in Ordnung, heute w√ľrde aber ein gesetzlicher Wert von etwa 60 Kilowattstunden gelten‚Äú, erkl√§rt Schmidt.

Im Heizungskeller ist soweit alles klar. Wichtig ist, dass alle Rohre gut isoliert sind, damit keine W√§rme verloren geht und der Brennkessel st√§ndig nachheizen muss. Laut Schmidt sind die meisten Heizk√∂rper √ľberdimensioniert. Hier lohnt es sich immer, dass ein Fachmann die tats√§chlich ben√∂tigte W√§rme f√ľr einen Raum berechnet. Dann kann der Zu- und Abfluss mit einem leichten Handgriff im Heizk√∂rperventil geregelt werden. Auch das spart Energie, da der Brennkessel nicht st√§ndig l√§uft. Mit einem Augenzwinkern merkt Boris Schwitalsky an: ‚ÄěWenn Sie merken, dass im Heizungskeller die W√§sche nach einer Stunde trocken ist, dann schnell den Energieberater anrufen!‚Äú

Bei der Auswertung landet das Haus von Uwe Lampe im Mittelfeld. Laut Schwitalsky ist das aber normal f√ľr ein Haus, das 20 Jahre alt ist. Die ein oder andere Erneuerungen sollte aus Sicht des Energieberaters im Hinterkopf behalten werden. Der Rollladenkasten k√∂nnte au√üen an die Hauswand montiert werden, sieht nicht sch√∂n aus, daf√ľr w√§re die Wand dort nicht hohl, sondern ged√§mmt. Der alte Heizkessel der Heizung sollte irgendwann gegen einen Brennwertkessel getauscht werden.

Sebastian Schmidt f√ľhrt hier noch weitere Vorteile eines Energieberaters auf. Da es viele F√∂rderungen der KfW (Kreditanstalt f√ľr Wiederaufbau) gibt, bietet sich die Hilfe an, denn die vielen Formulare und das Wissen, was gef√∂rdert wird, ist f√ľr Laien oft schwer zu durchschauen. ‚ÄěEs gibt 15 Prozent F√∂rderung bei der Heizung und bis zu 50 Prozent auf Energieberater. Diese begleiten dann auch den ganzen Einbau und kl√§ren alles mit den Handwerkern.‚Äú

Die M√∂glichkeit, eine kostenlose Energieberatung in Anspruch zu nehmen, haben derzeit alle Geb√§udebesitzer in Springe √ľber eine Aktion der Stadtwerke und der Klimaschutzagentur Region Hannover im Rahmen des Projekts ‚ÄěSpringe in die Zukunft‚Äú.

Hintergrund des Projekts "Springe in die Zukunft"  

In der Springer Kernstadt werden im Auftrag der Stadt sowie der Stadtwerke Springe drei energetische Quartierskonzepte erarbeitet: Nord, Mitte und S√ľd. Die Begrenzung orientiert sich am Trassenverlauf des Fernw√§rmenetzes. Ziel bei der Erarbeitung durch die Klimaschutzagentur Region Hannover ist es, energetische, st√§dtebauliche, baukulturelle, wohnungswirtschaftliche und soziale Aspekte und Potenziale f√ľr eine klimaneutrale Quartiersentwicklung aufzubereiten. Diese Kenntnisse sollen mit dem Ausbau der Fernw√§rme verkn√ľpft werden. Konkret sollen f√ľr die Quartiere energetisch und wirtschaftlich sinnvolle Sanierungsma√ünahmen f√ľr Einzelgeb√§ude entwickelt werden. Auch st√§dtebauliche Aspekte f√ľr die Quartiere werden untersucht, die sich beispielsweise aus Anforderungen der Entwicklung bei der E-Mobilit√§t oder durch Verbesserungen im Radverkehr ergeben k√∂nnten. Auch intensive Energieberatungen werden w√§hrend des einj√§hrigen Projektverlaufs allen B√ľrgern angeboten. Weiter Informationen unter www.springeindiezukunft.de

https://www.leine-on.de/springe/archiv-nachricht/23410-springe-in-die-zukunft.html


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