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Wie soll es weitergehen mit den Sportvereinen in Barsinghausen?

Barsinghausen.

Die Sportentwicklungsplanung war Themenschwerpunkt der letzten Sitzung des gesch√§ftsf√ľhrenden Vorstandes des CDU-Stadtverbandes Barsinghausen. Informationen √ľber die aktuelle Situation des Sports im Stadtgebiet lieferte Berthold Kuban, Vorsitzender des Sportrings Barsinghausen.

Der CDU sei seit langem klar, dass eine zukunftsweisende Sportentwicklungsplanung auch neue Perspektiven der Vereine erfordere: "Die daf√ľr notwendige Flexibilit√§t in den K√∂pfen der Verantwortlichen ist eine Voraussetzung f√ľr zuk√ľnftige Strukturen, die das Kirchturmdenken durchbrechen k√∂nnten," so der CDU-Vorstand.

Die CDU will den Sportring bei seiner Aufgabe unterst√ľtzen, fordert allerdings auch neue Denkans√§tze bei den Sportfunktion√§ren: 
Sei es wirklich zielf√ľhrend, dass jeder Verein im Stadtgebiet ein komplettes Sportangebot aufrechterhalte oder seien eventuell auch Kooperationen m√∂glich? Sollen neue Trendsportarten von allen Vereinen angeboten werden oder sind Schwerpunkte eventuell sinnvoller, um eine bessere B√ľndelung zu erreichen? M√ľssen zum Beispiel Sportler aus Gro√ü Goltern, die auch in Barsinghausen Sport treiben wollen, gleich in zwei Vereinen Vollmitglied sein?"

Bei ihrer Diskussion analysierten die Barsingh√§user Christdemokraten die Entwicklung des aktuellen und k√ľnftigen Bedarfs an sportlicher Bet√§tigung:"Sind die Vereinsstrukturen darauf vorbereitet oder behindern sie sich durch unn√∂tiges Konkurrenzdenken gegenseitig?"

Am Ende des Abends waren sich die Beteiligten der Bedeutung des Vereinssports und des Ehrenamtes f√ľr das Gemeinwesen sicher. Sie appellieren an andere, sich an der Diskusssion um die Sportentwicklung zu beteiligen.

 

 


Kommentare

Comments (1)

  • ulla_v√∂lkner
    at 11.06.2019
    Die Aussage der CDU, eine zukunftsweisende Sportentwicklungsplanung erfordere neue Perspektiven der Vereine und notwendige Flexibilit√§t in den K√∂pfen der Verantwortlichen, um das "Kirchturmdenken" durchbrechen zu k√∂nnen ist unversch√§mt und arrogant zugleich. Alle Verantwortlichen der Vereine identifizieren sich mit ihrem Verein und mit ihrer Struktur. Die Vorst√§nde der Vereine sowie ihre Mitglieder entscheiden sehr verantwortungsvoll, welche Sportarten angeboten werden. Sie bedenken sehr wohl auch vorher verantwortungsvoll, ob es finanzierbar ist. Und in einem oder mehreren Vereinen "Vollmitglied" sein zu wollen, hat nicht eine Partei zu entscheiden! Auch die Frage, ob die Vereinsstrukturen auf den aktuellen und zuk√ľnftigen Bedarf vorbereitet sind oder Sportvereine sich durch unn√∂tiges Konkurrunzdenken gegenseitig behindern ist ein Schlag ins Gesicht der Vorst√§nde. Die Sportvereine sind nicht 100 Jahre und √§lter geworden, weil sie von der Politik gef√ľhrt wurden, sondern weil sich ehrenamtliche Vorst√§nde und ihre Mitglieder vorausblickend mit den Notwendigkeiten auseinandergesetzt und sie umgesetzt haben. Vielleicht ist es der CDU aber auch nur entgangen, dass sich gerade deshalb in den letzten Jahren viele Sportvereine zusammengeschlossen haben, um Kr√§fte zu b√ľndeln und finanziell √ľberleben zu k√∂nnen.
    Wie w√§re es denn mal, wenn in der Politik Kr√§fte geb√ľndelt werden und durch das Konkurrenzdenken notwendige Entscheidungen nicht behindert werden?

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