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Verfolgungsjagd durch Stadthagens Fußgängerzone

Symbolfoto.

Bad Nenndorf / Region.

Am Montagmorgen wollten Polizeibeamte der Dienststelle in Bad Nenndorf in der Schmiedestraße einen Pkw mit Berliner Kennzeichen anhalten und kontrollieren. Der Fahrer des Mercedes ignorierte die Stoppzeichen und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit über die Bundesstraße (B) 65 in Richtung Stadthagen. Dabei wurden Geschwindigkeiten von 180 Stundenkilometern erreicht. In Stadthagen durchquerte der Flüchtende die Fußgängerzone mit circa 60 Stundenkilometern. An der Verfolgung waren neben dem verfolgenden Streifenwagen aus Bad Nenndorf zwischenzeitlich auch Funkstreifenwagen aus Stadthagen und Bückeburg alarmiert. Ein Polizeihubschrauber war ebenfalls angefordert worden, kam jedoch nicht mehr zum Einsatz. In der Rodenberger Straße im Ortsteil Habichhorst touchierte der Fahrer mehrere Baustellenbaken, schleuderte über die Fahrbahn und prallte gegen einen am Fahrbahnrand geparkten VW Bus. Dieser wurde durch den Aufprall gegen eine Grundstücksmauer sowie eine Straßenlaterne gedrückt. Nach der Festnahme der beiden Insassen, wurden diese verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Aufgrund von Rauchentwicklung am Unfallfahrzeug wurde vorsichtshalber die Feuerwehr alarmiert. Da der Verdacht auf Betäubungmittelbeeinfluss bestand, wurde bei dem 19-jährigen Fahrer aus Barsinghausen eine Blutprobenentnahme angeordnet. Im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war er nicht. Der 17-jährige Beifahrer war von einer Jugendhilfeeinrichtung aus dem Landkreis Lüneburg als vermisst gemeldet worden. Die Ermittlungen zur Herkunft des Pkw dauern an. Gegen den 19-Jährigen ist ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie einer Reihe von Ordnungswidrigkeiten eingeleitet worden.


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