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Johanniter aus dem Karnevalseinsatz zurück

Drei Johanniter-Ortsverbände aus der Region Hannover arbeiten in Köln als Team zusammen.

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Ronnenberg / Köln.

Das närrische Treiben hat ein Ende – und damit auch der Einsatz von insgesamt 42 ehrenamtlichen Sanitätern der Johanniter aus dem Regionalverband Niedersachsen-Mitte. Das Team bestand aus dem Ronnenberger Ortsverband Deister, dem Nordhannoverschen Ortsverband und dem Ortsverband Wunstorf-Steinhuder Meer, der auch die Führung des Kontingents übernahm. Die letzten Kräfte rückten am heutigen Dienstag wieder in die Heimatstandorte ab. Für den Ortsverband Deister waren fünf Ehrenamtliche, darunter zwei Freiwilligendienstleistende im Einsatz.

„Alle hatten viel Spaß, aber das eigene Bett ist dann doch etwas anderes als ein Feldbett in einer Turnhalle“, fasst Timo Brüning, Leiter der Schnell-Einsatz-Gruppe der Johanniter aus Wunstorf zusammen. Denn genächtigt hatten die Ehrenamtlichen auf Feldbetten in einer Turnhalle. Die Johanniter unterstützten unter anderem die Arbeit an den Unfallhilfsstellen in zwei Einsatzabschnitten der Kölner Altstadt. Das Wetter spielte mit und sorgte für leichte gestiegene Einsatzahlen im Vergleich zum Vorjahr, es gab reichlich zu tun.

Am Wochenende wurde zudem eine Ballveranstaltung abgesichert, weitere Kräfte waren bei der Lachenden Kölnarena im Einsatz oder dem Hootchi Cootchi im Gaffel am Kölner Dom. Nach einer kurzen Nacht ging weiter mit dem „Schull un Veedelszöch“, bei dem traditionell am Karnevalssonntag Schulen und mehr als vierzig Stammtische, Nachbarschafts- und Stadtteilvereine und „Großfamilien“ durch die Kölner Innenstadt und das Vringsveedel ziehen. Direkt unter dem Dom wurde eine Unfallhilfstelle wieder aufgebaut und betrieben.

Der große Rosenmontagsumzug bildete den Abschluss des Karnevalseinsatzes im Jahr 2018 für die ehrenamtlichen Johanniter. Im Einsatzleitwagen wurden die kleinen und größeren Einsätze im Zug oder am Zugweg oder in den angrenzenden Gebäuden für den gesamten Einsatzabschnitt koordiniert. Die Helferinnen und Helfer waren am Zugweg in den Unfallhilfsstellen im Einsatz.

„Sanitätsdienst beim Karneval ist manchmal auch für uns eine Herausforderung“, sagt Timo Brüning. „Aber eine, bei der der Spaß und das Miteinander im Vordergrund stehen. Ich bin sehr stolz auf die Helferinnen und Helfer aus unseren drei Ortsverbänden. Alle Aufträge wurden einwandfrei bearbeitet und ausgeführt und die Zusammenarbeit zwischen den Verbänden klappte problemlos. Jetzt freuen sich alle auf eine kleine Pause, aber im Jahr 2019 heißt es dann bestimmt wieder: Auf nach Kölle zum Karneval!“


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