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Impfstation gut angenommen – Wartezeiten sollen sich verkürzen

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Hemmingen. Die Impfstation im Hemminger Bürgersaal wurde an ihrem ersten Tag so stark frequentiert, dass um 15.15 Uhr bereits der gesamte Impfstoff für den Tag verimpft wurde: 333 Impfungen wurden vorgenommen. Spontan weitere Impfdosen zu beschaffen, war nicht möglich, denn der Impfstoff muss vorher auftauen.

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Die Impfstationen planen daher einen voraussichtlichen Bedarf anhand der räumlichen Gegebenheiten und der Personalkapazitäten. Im Impfzentrum im Bürgersaal können pro anwesendem Arzt etwa 30 Personen stündlich geimpft werden. Aufgrund des nicht erwartbaren großen Andrangs wurde das Impfteam kurzfristig um zwei weitere Ärzte verstärkt.

Wartezeiten reduzieren mit farbigen „Wartekarten: Die Nachfrage am ersten Tag war groß. „Wir haben umgehend reagiert“, erklärt Bürgermeister Jan Dingeldey, „zeichnet sich ein großer Andrang ab, geben wir nun Farbkarten an die Interessierten aus, die anzeigen, in welcher Stunde sie voraussichtlich geimpft werden können.“ Stadtverwaltung und Johanniter hatten bereits am Eröffnungstag der Impfstation Möglichkeiten besprochen, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Geeinigt hat man sich auf folgendes System: Ist eine große Nachfrage und damit lange Wartezeit absehbar, werden farbige Karten ausgeteilt. Mit der Karte einer bestimmten Farbe, wird dem Interessenten eine Stunde zugewiesen (30 je Arztstunde/Farbe), in der er sich impfen lassen kann. So soll die Wartezeit bei max. einer Stunde liegen und die Interessenten sollen die Warteschlage verlassen können. Eine Buchung von Terminen vorab ist nicht möglich. Die Farbkarten werden jeweils nur für einen Tag ausgegeben. Treffen Personen an der Warteschlage ein, bei denen absehbar ist, dass für sie an diesem Tag kein Impfstoff mehr verfügbar sein wird, werden sie entsprechend informiert und gebeten, die Impfstation an einem anderen Tag erneut zu besuchen.

Am 18. November entschied sich die Stadtverwaltung gegen die Ausgabe der Wartekarten, der Andrang war geringer (Stand 18. November, 10.30 Uhr). Wachsende Arbeitslast Die Corona-Pandemie verlangt den Kommunen einiges ab. Für die Stadtverwaltung bedeutet die Impfstation einen zusätzlichen Aufwand. „Wir finden die Impfstation wichtig und freuen uns, dass Sie da ist. Trotzdem ist es eine organisatorische Herausforderung. Einlassregelungen, das Verschieben von Veranstaltungen, die Vereine und Verbände im Bürgersaal geplant haben und Fragen der Bürgerinnen und Bürger binden Kapazitäten von Mitarbeitenden, die eigentlich ganz anderen Aufgaben haben. Insbesondere medizinische Fragen können wir nicht klären. Da ist die Hausärztin oder der Arzt im Vorgespräch der Impfung die richtige Ansprechperson“, erklärt Regina Steinhoff, Erste Stadträtin. Auch häufig wechselnde Regelungen binden Kapazitäten. Die Stadt ist hier ihren Bürgerinnen und Bürgern gegenüber gefragt, aber auch gegenüber ihren Mitarbeitenden. „Wir müssen wie jeder andere Arbeitgeber auch die Regelungen für unsere Mitarbeitenden umsetzen. Wir sind allerdings darüber hinaus stark gefragt, da wir Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung organisieren – und das mit geringer Vorlaufzeit“, so Regina Steinhoff, „Das geht nur, weil alle Mitarbeitenden von der Telefonzentrale bis zu den Hausmeistern bereit sind, die täglichen Herausforderungen sehr flexibel anzunehmen“.

Öffnungszeiten der Impfstation: Im Bürgersaal des Rathauses wird bis auf Weiteres von montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr geimpft. Die Stunde von 10 bis 11 Uhr ist dabei exklusiv für Schwerbehinderte und Personen im Alter von über 65 Jahren vorgesehen. Verimpft wird das Vakzin von BioNTech Pfizer.

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