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Blutspendemeisterschaft: Anpfiff zur zweiten Runde

In einigen Tagen startet die 2. Blutspendemeisterschaft des DRK-Blutspendedienst NSTOB und des NiedersĂ€chsischen Fußballverbandes (NFV): von links Jan Baßler, stelvertretender Direktor des NFV, Bibiana Steinhaus, Bundesliga-Schiedsrichterin und Patin der Blutspendemeisterschaft, und JĂŒrgen Engelhard, Regionalleiter Niedersachsen/Bremen beim Blutspendedienst NSTOB. Quelle: DRK-NSTOB

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Barsinghausen / Gehrden / Ronnenberg / Wennigsen / Laatzen / Hemmingen / Pattensen / Springe / Region.

Echte Fußballhelden starten in die zweite Runde: Der DRK-Blutspendedienst NSTOB und der NiedersĂ€chsische Fußballverband (NFV) suchen auch 2017 den „Blutspendemeister“ unter Niedersachsens Amateurfußballern und wollen damit an den großen Erfolg der ersten Aktion in 2016 anknĂŒpfen. Vom 20. Februar bis 15. April können Kicker und Mitglieder wieder fĂŒr ihren Verein Blut spenden und sich am Ende den Titel sowie attraktive Gewinne sichern. Als prominente Patin der Blutspendemeisterschaft ist erneut DFB-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus mit an Bord.

„Im letzten Jahr haben sich mehr als 5.000 Fußballer an der ersten Blutspendemeisterschaft beteiligt und damit zwei zusĂ€tzliche Tagesbedarfe an Spenderblut gesichert“, freut sich JĂŒrgen Engelhard, Regionalleiter Niedersachsen beim DRK-Blutspendedienst NSTOB. „2017 verlĂ€ngern wir den Aktionszeitraum um zwei Wochen, damit noch mehr Vereine in Niedersachsen die Chance zur Teilnahme haben.“ Besonders junge Menschen konnte die Meisterschaft fĂŒr die Blutspende begeistern, die Erstspenderquote lag bei ĂŒber zehn Prozent. „UnabhĂ€ngig vom Meistertitel ist jeder, der zur Blutspende geht, ein echter Held des Alltags und hat damit echten Teamgeist mit den Menschen bewiesen, die auf BlutprĂ€parate angewiesen sind“, sagt Jan Baßler, stellvertretender Direktor des NiedersĂ€chsischen Fußballverbandes.

Teilnahmeberechtigt an der zweiten NiedersĂ€chsischen Blutspendemeisterschaft sind erneut alle Fußballvereine, die im NFV registriert sind. Blut spenden dĂŒrfen neben den Fußballern selbst auch Mitglieder und Angehörige des Vereins. Ähnlich der Fußball-Bundesliga wird der Verein, der die meisten Blutspender aus den eigenen Reihen mobilisieren kann, am Schluss der Aktion zum Meister gekĂŒrt. Die ersten drei PlĂ€tze des Wettbewerbs, die Champions League, erhalten einen hochwertigen Trikotsatz, die Euro-League-Platzierungen vier bis sieben bekommen je 15 FußbĂ€lle und die Bundesliga-PlĂ€tze acht bis 18 können sich ĂŒber jeweils zehn neue FußbĂ€lle freuen. Das entsprechende Anmeldeformular liegt ab dem 20. Februar bei allen Blutspendeterminen in Niedersachsen aus, die Teilnahmebedingungen sowie alle Blutspendetermine in der NĂ€he finden interessierte NFV-Vereine ab dem 20. Februar auf www.blutspende-nstob.de unter „Aktuelles“ sowie auf www.nfv.de.

Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig?

Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 108 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. Eine Vielzahl von Patienten verdankt ihr Leben fremden Menschen, die ihr Blut freiwillig und uneigennĂŒtzig spenden. Neben Unfallopfern und Patienten mit Organtransplantationen sind vor allem Krebspatienten auf BlutprĂ€parate angewiesen. Auch bei ungeborenen Kindern im Mutterleib konnten Ärzte bereits Leben erhalten und schwerste SchĂ€digungen vermeiden, dank der aus Blutspenden gewonnenen PrĂ€parate.

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr etwa 4,2 Millionen Vollblutspenden entnommen. Davon stellen die sechs regional tĂ€tigen DRK-Blutspendedienste drei Millionen Vollblutspenden fĂŒr die flĂ€chendeckende, umfassende Patientenversorgung nach dem Regionalprinzip zur VerfĂŒgung. Rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

Das entspricht etwa 15.000 Blutspenden werktĂ€glich oder elf Spenden pro Minute. 2015 fĂŒhrten die DRK-Blutspendedienste in Deutschland rund 43.000 Blutspendetermine durch. Nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnĂŒtzig und unentgeltlich. Das DRK deckt damit auf der Grundlage freiwilliger und unentgeltlicher Blutspenden knapp 70 Prozent der Blutversorgung in Deutschland ab. Die GrundsĂ€tze der Freiwilligkeit und Unentgeltlichkeit der Blutspende sind im ethischen Kodex der WHO und der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung festgesetzt und in den Richtlinien der EU und im deutschen Transfusionsgesetz umgesetzt.

GrundsĂ€tzlich kann jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren Blut spenden. Mehrfachspender können nach individueller Entscheidung der Ärzte des DRK-Blutspendedienst NSTOB bis zu einem Alter von 72 Jahren (bis zum 73.Geburtstag) spenden. Frauen können viermal, MĂ€nner sogar sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens acht Wochen liegen. Mitbringen sollten die Blutspender/innen ihren Unfallhilfe- und Blutspenderpass sowie einen amtlichen Lichtbildausweis.



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