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Peter Armbrust (CDU) will Bürgermeister werden

Peter Armbrust.

Wennigsen. Jetzt gibt es drei männliche Kandidaten aus drei der Parteien, die im Rat vertreten sind. Allerdings steht zumindest bei Peter Armbrust (CDU) noch die offizielle Aufstellung durch Vorstand und Mitgliederversammlung aus, während Jost Henkel (FDP) und Ingo Klokemann (SPD) bereits fest im Sattel sitzen.

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Kurz vor Ostern gab es für viele Mitglieder der CDU Wennigsen Post. Auf privatem Briefkopf hat sich dabei der CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Armbrust als Bürgermeisterkandidat seiner Partei beworben. Der Brief liegt der Redaktion vor.

"Ich würde mich sehr freuen, Ihre Unterstützung zur Wahl zum hauptamtlichen Bürgermeister von Wennigsen zu erhalten", schreibt Armbrust. "Für das Amt des Bürgermeisters bringe ich neben politischer Erfahrung und fachlicher Kompetenz Freude an der Aufgabe mit, die Gemeinde so zu führen, dass die Aufgaben effizient erledigt werden, die personellen Ressourcen durch Verbesserung der Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter optimiert werden und das bürgerschaftliche und politische Engagement gestärkt wird."

Peter Armbrust ist 54 Jahre alt, trat mit 15 der Jungen Union und mit 17 der CDU bei. Von 1986 bis 1991 und nun wieder durchgehend seit 2001 ist Armbrust Mitglied des Wennigser Gemeinderates und seit fünf Jahren dort Fraktionsvorsitzender, davor war er fünf Jahre lang Ratsvorsitzender.

Nach seinem Jura-Studium arbeitete Peter Armbrust als wissenschaftlicher Assistent im Öffentlichen Recht und hat dabei auch ein Lehrbuch zum Kommunalrecht verfasst. Er hat die Ausbildung zum Fachanwalt für Verwaltungs- und Vergaberecht absolviert. Von 2008 bis 2017 war Armbrust selbständiger Rechtsanwalt, seit 2017 ist er als Justiziar bei der Stadt Peine beschäftigt.

Peter Armbrust war für die Redaktion bislang nicht erreichbar, um seine Kandidatur zu bestätigen. Aus Kreisen der CDU ist jedoch breite Unterstützung für seine Initiative zu vernehmen.

Angeblich hat aber auch CDU-Parteichef Ernst Herbst Ambitionen auf das Bürgermeisteramt. Derzeit ist er Ratsherr und Ortsbürgermeister von Evestorf. Herbst steht aktuell in der Kritik - innerhalb der CDU und darüber hinaus. Hintergrund ist ein "Mahnfeuer" am "Ostersamstag".

In einer Mitgliederversammlung am Montagabend, 12. April, haben die Mitglieder ihren Vorsitzenden Ernst Herbst dazu gedrängt, noch im April die Wahl des Kandidaten der CDU für das Bürgermeisteramt zu wählen. Als Termin steht der 28. April im Raum.

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