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Gasleck – Feuerwehr evakuiert über 30 Personen

Foto: Stadtfeuerwehr Laatzen.

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Rethen. Am Mittwochabend gegen 22 Uhr strömte in Rethen aus einer Versorgungsleitung Gas aus. An der Hildesheimer Straße mussten daraufhin über 30 Personen ihre Häuser verlassen, auf einem nahen Parkplatz eines Discounters versammelten sich die Bewohner. Gegen 22.50 Uhr war die Gefahr gebannt, ein Mitarbeiter der Avacon hatte insgesamt drei Schieber geschlossen. Während des Einsatzes ruhte der Stadtbahnverkehr der Linie 1 Richtung und von Sarstedt.

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Um 22.10 Uhr gab es Alarm für die Ortsfeuerwehren Rethen und Laatzen mit den Stichworten "Gasaustritt an einer Baustelle". Sofort rückten Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr aus. Bei Ankunft der ersten Kräfte war ein starker Gasgeruch an der Ecke Pattenser Straße wahrnehmbar, außerdem hörte man ein Rauschen wie bei einem Wasserfall. Die Hildesheimer Straße wurde sofort gesperrt. Polizei und Feuerwehr holten über 30 Bewohneraus den Häusern Hildesheimer Straße 324-328 sowie der Straße Alte Ziegelei. Gegenüber bei Netto sammelten sich Kinder, Erwachsene und einige Haustiere, die eiligst aus ihren Wohnungen geeilt waren. Die Feuerwehr stellte einen Anhänger mit dem Löschmittel Pulver nahe der Baugrube auf und rüstete Trupps mit Atemschutz aus. Außerdem wurden erste Messungen durchgeführt.

Gegen 22. 33 Uhr war die Avacon vor Ort. Nach und nach wurden drei Abschieber zugedreht. Um 22.50 Uhr strömte kein Gas mehr aus. Der Energieversorger kontrollierte zusammen mit der Feuerwehr die Keller der umliegenden Häuser mit sensiblen Messgeräten, es wurden keine Rückstände von Gas gefunden. Auch in der Kanalisation befand sich kein Gas. Das Gas entwich in einer Baugrube nahe der Straße Alte Ziegelei. Dort werden wegen eines neuen Hochbahnsteiges gerade Leitungen neu verlegt. Dabei "spritzte" der Sand aus der Baugrube.

Alle betroffenen Häuser sind derzeit ohne Gaszufuhr. Um 23.12 Uhr passierte die erste Straßenbahn die Einsatzstelle, gegen 23.20 Uhr rückten alle Einsatzkräfte ein. Vor Ort waren gut 35 Helfer der Ortsfeuerwehren Rethen, Laatzen und Ingeln-Oesselse sowie das DRK mit Notarzteinsatzfahrzeug und Rettungswagen.

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