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Tipps gegen "Hass im Netz"

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Die Polizei hat jetzt einmal mehr erkl├Ąrt, wie jeder gegen Hassbotschaften im Internet vorgehen kann - Beleidigung, Diskriminierung oder extremistische Parolen: Hassreden, die sich gegen bestimmte Personen und Personengruppen richten, finden ├╝ber das Internet schnell Verbreitung und sind oft strafbar. Dem kann jeder etwas entgegensetzen und damit zu mehr Sicherheit im Internet beitragen.

Hassrede und Hate Speech finden sich in Kommentarspalten sozialer Netzwerke, in E-Mails oder in Messengerdiensten. Diese Inhalte sind eine Form von Gewalt, die ├╝ber Sprache, Bilder und Worte in digitalen Medien verbreitet wird. Oft zielen solche Kommentare auf ganze Personengruppen ab. Diese werden beleidigt und bedroht beispielsweise aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung. Solche hasserf├╝llten ├äu├čerungen sind strafbar, wenn sie die Grenzen der freien Meinungs├Ąu├čerung ├╝berschreiten und die Rechte anderer verletzen. In Deutschland sch├╝tzt das Grundgesetz jede Person vor Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe, Herkunft oder Geschlecht. "Hassrede darf weder im realen Leben noch im Internet hingenommen werden. Entscheidend ist, dass sich die Nutzerinnen und Nutzer gegen hasserf├╝llte ├äu├čerungen und Kommentare wehren. Das ist ein wichtiges Signal an die T├Ąter. Aber auch andere Netzwerkteilnehmer werden dadurch ermutigt, sich gegen Hass im Netz einzusetzen", sagt Dirk Behrmann, Leiter der Pr├Ąventionsstelle des Landeskliminalamts Niedersachsen (LKA).

Die Polizeiliche Kriminalpr├Ąvention kl├Ąrt in vielf├Ąltigen Medien ├╝ber Gegenreaktionen bei Hasskommentaren oder Beleidigungen auf. Dazu geh├Âren Brosch├╝ren wie "Klicks-Momente f├╝r Internetnutzer" oder die Internetseiten www.polizeif├╝rdich.de und www.zivile-helden.de.

Mit den Tipps der Zivilen Helden kann jeder gegen Hass im Netz handeln:

- "Ich kann einschreiten und Hassbotschaften widersprechen"

- Hassrede darf nicht hingenommen oder ignoriert werden.

- "Ich kann dokumentieren"

- Screenshots oder gespeicherte Chatverl├Ąufe sind ein Beweis, um Hasskommentare sp├Ąter melden zu k├Ânnen.

- "Ich kann es melden"

- die Hassbotschaften sollten auf jeden Fall angezeigt werden, beispielsweise beim Netzwerkbetreiber, der Internetbeschwerdestelle (www.internet-beschwerdestelle.de) und der Polizei.

Pr├Ąventionskonzept "Zivile Helden": Interaktiver Film gegen Hass im Netz Von beleidigenden Spr├╝chen und Drohungen bis zum Aufruf zur Gewalt - Hassrede im Internet trifft viele Menschen. Gr├╝nde daf├╝r sind Intoleranz, Rassismus oder auch Sexismus. Die Zivilen Helden veranschaulichen in einem interaktiven Video, welche Folgen ein frauenfeindlicher Spruch im Netz haben kann. Auf der Internetseite www.zivile-helden.de/hass-im-netz/ ist neben dem Film auch ein Quiz zu finden, bei dem Strategien gegen Hass im Netz erlernt werden k├Ânnen.

http://www.LKA.Niedersachsen.de


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