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Bedarfsausweis, oder Verbrauchsausweis?

Region.

Die ersten Energieausweise von NichtwohngebĂ€uden verlieren in diesem Jahr ihre GĂŒltigkeit. Sie wurden seit Anfang Juli 2009 ausgestellt und laufen nach zehn Jahren ab. EigentĂŒmer, die ihr GebĂ€ude in naher Zukunft verkaufen, vermieten oder verpachten wollen, mĂŒssen einen aktuellen Energieausweis vorlegen.

Das Gleiche gilt, wenn im Zuge einer Sanierung eine energetische Bilanzierung durchgefĂŒhrt worden ist. Darauf verweist die Deutsche Energie-Agentur (dena). Wer einen neuen Energieausweis erstellen lassen möchte, kann sich an einen qualifizierten Energieberater aus der Energieeffizienz-Expertenliste wenden (www.energie-effizienz-experten.de). Bei der Wahl des Energieausweises rĂ€t die dena zum Bedarfsausweis. Denn nur der ist wirklich aussagekrĂ€ftig und macht unterschiedliche HĂ€user vergleichbar.

Warum ein Bedarfsausweis?

In Deutschland gibt es zwei Arten von Energieausweisen: den Bedarfsausweis und den Verbrauchsausweis. Letzterer basiert auf den Verbrauchswerten der vergangenen drei Jahre. Das Ergebnis des Ausweises hĂ€ngt also stark vom Verhalten der jeweiligen Bewohner ab. Deshalb empfiehlt die dena den Bedarfsausweis. Hier berechnet ein Energieberater den Energiebedarf anhand einer technischen Analyse der GebĂ€udedaten. Anschließend dokumentiert er den energetischen Zustand des GebĂ€udes, und zwar unabhĂ€ngig vom Nutzerverhalten. Die QualitĂ€t der GebĂ€udehĂŒlle (Fenster, Decken und AußenwĂ€nde) sowie der Anlagen fĂŒr Heizung, LĂŒftung, KĂŒhlung, Beleuchtung und Warmwasserbereitung und die Arten der EnergietrĂ€ger werden dabei berĂŒcksichtigt. Der Bedarfsausweis stellt folglich den energetischen Zustand des GebĂ€udes genauer dar als der Verbrauchsausweis.

Auch mögliche Sanierungsmaßnahmen, mit denen der Zustand verbessert und der Wert der Immobilie gesteigert werden kann, lassen sich exakter aufzeigen. Generell haben EigentĂŒmer von NichtwohngebĂ€uden die Wahl zwischen einem Bedarfs- und einem Verbrauchsausweis.

Weitere Infos zum Energieausweis unter: http://ots.de/zJkZtr, oder www.febs.de