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Region lehnt Fahrradstreifen ab

Standardbild.

Großgoltern.

Der Fahrradschutzstreifen zwischen Nord- und Großgoltern soll kommen. Die Verwaltung legte nun nach Antrag der SPD eine entsprechende Vorlage vor, bei der ein Fahrradschutzstreifen nur auf der Ostseite der Hauptstraße (Kreisstraße (K) 241) eingerichtet wird. Das Thema wird am Donnerstag, 28. März, um 18 Uhr im Ehrenamtsausschuss in der Aula der Adolf-Grimme-Schule beraten.

Für diese Arbeiten ist die Region Hannover zuständig, die aktuell die Sanierung der Hauptstraße durchführt. Sie plant jedoch die Einrichtung von zwei Fahrradschutzstreifen entlang der Straße, was der ADFC Barsinghausen-Wennigsen aufgrund der geringen Straßenbreite ablehnt. Die SPD weist in ihrem Antrag darauf hin, dass bei der Einrichtung eines Fahrradschutzstreifen auf der östlichen Seite gleichzeitig das Parkproblem am Freibad und an der Kirche gelöst werden kann. Die Verwaltung selbst unterstützt den Antrag der SPD aufgrund der geringen Fahrbahnbreite und der damit einhergehenden zu geringen Breite des Fahrradschutzstreifens.

Die Region hat sich nun ebenfalls zu Wort gemeldet und räumt die Sicherheitsbedenken der Stadt aus. Ein Mischverkehr sei aufgrund der Belastungsklasse, in der sich die Ortsdurchfahrt Großgoltern befindet, nicht zulässig. Damit bleibt nur die Möglichkeit des Schutzstreifens oder ein Schild für "Fahrrad frei" auf dem Gehweg, was jedoch aufgrund der Gehwegbreite ausgeschlossen wird. Trotz Bedenken der Fahrbahnbreite betont die Region, dass eine Markierung auf beiden Seiten zulässig ist. Die Region geht davon aus, dass die Mitnutzung des Schutzstreifens durch Autofahrer nur gelegentlich passiert, da eine Restfahrbreite von mindestens 4,50 Metern wird somit eingehalten.