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Nach 30 Jahren als Ortsbrandmeister von Redderse ein letztes Mal wiedergewählt

Stadtbrandmeister Olaf Zieske (l.) gratuliert Ortsbrandmeister Jürgen Weiberg zur letzten Amtszeit.

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Redderse.

Die Kameraden der Ortsfeuerwehr Redderse trafen sich am Freitagabend, 14. Februar, im Dorfgemeinschaftshaus zu ihrer Jahreshauptversammlung. Neben der Wahl zum Ortsbrandmeister gab es am Ende, da Valentinstag war, noch eine besondere Überraschung.

Bevor es auf der Jahreshauptversammlung aufgrund des Valentinstages romantisch wurde, eröffnete Ortsbrandmeister Jürgen Weiberg ganz offiziell die Veranstaltung. 163 Kameraden zählt die Wehr, 40 davon im aktiven Dienst, 13 in der Altersabteilung, 110 Förderer und 18 in der Kinder- und Jugendfeuerwehr. Das Jahr 2019 hielt 14 Einsätze bereit, darunter Brandeinsätze wie den Flächenbrand in Lemmie am 27. Juli, Hilfeleistungen, aber auch Alarmübungen und Sicherungsdienste. 2018 wurden die ehrenamtlichen Feuerwehrleute noch zu 19 Einsätzen gerufen, doch das bedeutet nicht das die Kameraden Däumchen drehen. Insgesamt wurden 92 Lehrgänge, Sonderausbildungen und Leistungsmärsche absolviert, darin enthalten auch die sportlichen Veranstaltungen. Die Kameraden sicherten nicht nur den Steelman in Hannover, sie nahmen auch selber daran teil. Das eine Ortsfeuerwehr mehr ist als nur Einsätze leistet, hob der stellvertretende Bürgermeister von Gehrden Henning Harter hervor: „Ihr habt nicht nur umfangreiche Ausbildungen absolviert, mit euren Veranstaltungen sorgt ihr für ein intaktes Dorfleben, dass für ein gutes Lebensklima in Redderse sorgt.“ Die Ortswehr organisierte das Osterfeuer, stellte den Maibaum auf und nahm neben anderen Veranstaltungen auch am lebendigen Adventskalender teil. Besonderen Anklang fand aber das Feuerwehrfest im August. „So eine gute Stimmung und Atmosphäre hatten wir lange nicht“, so der Ortsbrandmeister. Ortsbürgermeister Philipp Felsen zollte mit einer Anekdote seinen Respekt vor dem Ehrenamt der Feuerwehrleute. Beim Zwetschgenkuchen Essen des DRK im Jahr 2018, schrillten plötzlich die Sirenen. Noch bevor jemand wusste was passiert war, kamen die Kameraden zur Wache geeilt und fuhren zum Einsatz.

Anfang November fuhr Jürgen Weiberg zur Ehrung der Region Hannover für die Teilnahme am Moorbrand in Meppen 2018.

Befördert wurden bei der Jahreshauptversammlung zwei Kameraden. Olaf Langner wurde zum 1. Hauptfeuerwehrmann und Kai Prothmann zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Prothmann erhielt außerdem ein kleines Geschenk (Teddybär), da er an drei von vier, durch die Feuerwehr Redderse durchgeführte Fortbildungen, erfolgreich teilnahm.

Für 25 Jahre als förderndes Mitglied erhielt Wolfgang Felsen die Ehrennadel der Feuerwehr Redderse.

Dann stand die Wahl zum Ortsbrandmeister an, die von Stadtbrandmeister Olaf Zieske durchgeführt wurde. Seit 30 Jahren ist Jürgen Weiberg Ortsbrandmeister von Redderse und eigentlich sollte es seine letzte Amtszeit werden. „Man sollte aufhören, wenn es am schönsten ist, darüber bin ich lange hinaus,“ freut Weiberg sich über viele schöne Jahre. Doch er merkt langsam, dass der Abstand zu den jungen Aktiven immer größer wird. „Ich habe stets einen tollen Stellvertreter gehabt“, sagt Weiberg in Richtung von Rüdiger Korsmeyer, „Auch wenn nicht immer alle mit meinen Entscheidungen einverstanden sind. Ich tue alles zum Wohle der Ortsfeuerwehr.“ Die länge seiner letzten Amtszeit möchte Weiberg von dem Rückhalt der aktiven Kameraden abhängig machen. Da Weiberg erst im Dezember bei der Ortskommandositzung seinen Rückzug bekannt gab, fand sich bis zur Jahreshauptversammlung kein Gegenkandidat. So wurde Weiberg von 27 anwesenden Aktiven mit 20 Stimmen gewählt, bei einer Enthaltung und sechs Gegenstimmen.

Da der 14. Februar auch der Valentinstag ist, nutzten die Kameraden die Jahreshauptversammlung, um allen weiblichen Anwesenden ein großes Dankeschön auszusprechen. Egal ob es die Partnerin ist, die ihrem Mann den Rücken stärkt, oder ob es die Kameradin ist, mit der gemeinsam Einsätze absolviert werden. Als Dank gab es eine Rose und etwas Schokolade.


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