Schluss mit dem Altkleider-Chaos

Springe. 

Weil das Sammeln und Verkaufen von Alttextilien in den letzten Jahren immer lukrativer geworden ist, liegen der Stadt Springe zahlreiche Anträge auf Sondergenehmigung für das Aufstellen von Sammelcontainern vor. Um eine einheitliche Regelung zu finden, soll der Rat am 19. März über das Vorgehen beraten. Einzelne Unternehmen stellen bereits in erheblichem Umfang Sammelbehälter, ohne die erforderliche Erlaubnis zu besitzen, auf städtischen Flächen auf.

Viele andere Kommunen haben bereits einen Vertrag mit aha, der dem Abfallbetrieb der Region ein Monopol auf die Altkleidersammlung gibt. Damit werden die Altkleidercontainer auf den Wertstoffinseln integriert. Neben den Containern an den Wertstoffinseln betreibt die DLRG-Ortsgruppe Eldagsen Tex- tilsammelcontainer auf städtischen Flächen in den Stadtteilen Springe, Eldagsen, Völksen, Bennigsen und Mittelrode. Diese wurden bislang stillschweigend geduldet, da die Einnahmen aus der Sammlung der gemeinnützigen Vereinsarbeit vor Ort zugute kamen. Für die Stand- orte in Eldagsen hat der Ortsrat Eldagsen und Mittelrode durch Beschluss seine Zustimmung erteilt.

Die Stadtverwaltung wünscht sich eine Konzentration der Textilsammelcontainer auf den Wertstoffinseln.

Dem Rat werden zwei Varianten vorgeschlagen.

1. Die aha soll das Monopol auf Altkleidercontainer bekommen.

2. Es gibt eine öffentliche Ausschreibung und alle Unternehmen, wie auch der DLRG können sich um das Nutzungsrecht bewerben.

Mit der neuen Regelung soll Klarheit geschaffen werden.

lin, 12.03.2015, 08:07
Redakteure LON

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